Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er sich strikt an die Vorgaben hält oder ob er sich die Streckenabschnitte selbst einteilt. Wir sind zum Teil davon abgewichen, um möglichst oft im Tal zu nächtigen.                                        
Von Bozen aus geht es erst mal (um langsam anzufangen) mit der Seilbahn nach Bauernkohlen.                          Wer auf der Anreise noch nicht viel zu essen hatte, kann hier einkehren, um erst mal zu Kräften zu kommen.
Anschließend geht es noch weiter bis Deutschnofen, hier gibt es genug Übernachtungs-
möglichkeiten. Es gibt auch eine Bank im Ort.

Am nächsten Morgen geht es erst richtig los. Vorbei am Kloster ´Maria Weißenstein´, über
Forstwege nach Oberradein. Vorsicht hier verzweigen sich viele Wege miteinander!
Wer hier nicht aufpasst, kommt schnell vom E5 ab.
In Oberradein kann man eine Kleinigkeit essen und seine Trinkvorräte auffrischen.
Von hier aus geht es über Kaltenbrunn nach Truden. Ab Truden wandern wir auf die Hornalm.                                  Bei klarem Wetter lohnt sich das Verweilen hier oben wegen der umfassenden Aussicht.
Nach dieser kurzen Pause geht es weiter nach Gfrill. Hier gibt es die letzte Möglichkeit für die nächsten Stunden seine Flüssigkeitsvorräte aufzufrischen.
Es gibt allerdings nur eine Gaststätte und als wir hier ankommen, wäre eigentlich Ruhetag gewesen.                  Wir haben dennoch ein Vesper bekommen, der Wirt weiss, dass hier E5 Wanderer
vorüber kommen und diese Gaststätte für längere Zeit die letzte ist.
Wir wandern noch bis zum Alpini-Bergsteigerheim und verbringen die Nacht hier.

Heute geht es am nahe gelegenen ´Lago Santo´ (Heiliger See) vorbei, hinab nach Cembra.
Von Cembra aus weiter nach Faver, durch ein Tal mit Weinreben, auf die andere Seite nach Piazzo.               Weiter hinauf in die Ortschaft ´Stedro-Sabion´, hinter diesem Ort Treffen wir auf die                           ´Erdpyramiden von Segonzano´, wo wir nur kurz verweilen.

Bis nach Quaras gehen wir noch auf einer Landstraße, ab hier geht es auf einem Pfad weiter.
Es empfiehlt sich, ab jetzt immer genau auf die E5 Markierungen zu achten, schnell ist die
falsche Richtung eingeschlagen. In Palai im Fersental endet unsere heutigen Etappe.

Am nächsten Morgen geht es nach Vetriolo Terme. Für diese Etappe empfiehlt es sich ausreichend Getränken mitzunehmen, es gibt auf der gesamten Strecke keine Möglichkeit, den Vorrat aufzufrischen,                                      außer gleich zu Beginn, am Lago Erdemolo gibt es eine kleine Hütte. (Ist nicht das ganze Jahr bewirtschaftet)
Dies Etappe ist mit 10 Std. Gehzeit, 1200m Aufstieg und 2000m Abstieg eine der anstrengendsten Etappen.
Am Ende des Tages nehmen wir uns ein Zimmer in einem Hotel in Vetriolo Terme.

Am Tag darauf gehen wir nur noch bis nach Levico Terme, um hier einen Tag länger zu verbringen.              Dieser Ort liegt an einem beschaulichen See, der zum baden einlädt.

Von Levico Terme geht es zuerst weiter über Nebenstraße nach St. Giuliana, um von dort bergwärts,                        über Trampelpfade zur ´Baita del Cangi´ zu gelangen.
Vorsicht zum Teil ist dieser Pfad brüchig, aber stellt weiter kein Problem dar!
Der Weg führt von hier, zuerst über Forststraßen weiter, anschließend folgt man einer Landstraße                        bis nach Lusern.
Wenn möglich, nimmt man hier noch den Mittagsbus und lässt sich bis nach Carbonare kutschieren,                         wir übernachten hier.

 

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